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Es war einmal ein Witz: "Wer Reval raucht, der frisst auch kleine Kinder" - Früher ein derber Witz, heute ein Beispiel, wie sich Bedeutungen ändert.

ACHTUNG TRIGGERWARNUNG:

Die zartbesaiteten unter Euch sollten dass hier nicht lesen. Ich fürchte, da kommt etwas von der Grimmdark-Autorin zum Vorschein! 

 

Kennt Ihr den Spruch noch? In meiner Jugend war das so ein geflügeltes Wort. Wer die harten, filterlosen Reval rauchte, dem traute man am Stammtisch quasi alles zu! Bis hin zum Unvorstellbaren. Wir haben gelacht, aber das Prinzip war schon damals das gleiche: 

 

Die Konstruktion eines Monsters, um eine klare Grenze zwischen „Uns“ und „Denen“ zu ziehen. 

 

Heute rauchen wir weniger Reval, aber die Monster-Märchen sind geblieben. Sie haben nur ein größeres Mikrofon bekommen. 

 

Und das führt mich zu meinem eigentlichem Thema:

 

Zufällig stieß ich über einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen. Titel: ‚Naidoo schwurbelt wieder: Die fressen unsere Kinder, das wissen Sie schon?‘ (18.02.2026). 

 

Da war er wieder. Dieser eine Satz. Ein Satz, der eigentlich das Blut in den Adern gefrieren lassen sollte. Doch statt Schock fühlte ich erst einmal eine tiefe Müdigkeit. Nicht, weil das Thema harmlos ist, sondern weil dieses Narrativ so alt und abgenutzt ist wie die Angst selbst. 

 

Wenn ein Mensch mit dieser Reichweite solche Sätze in Mikrofone spricht, dann ist das kein "Ausrutscher". Es ist eine gezielte Frequenz, die eine ganz bestimmte Ur-Angst triggern soll. 

 

Lasst mich etwas ausholen! 

 

Genaugenommen bin ich selbst "Schwurbler" und weiß es. Ich schimpfte über die Bilderberger-Konferenz als sie noch geheim war und schrei, ohne je ein Grüner oder Hippie gewesen zu sein, schon seit 40 Jahren wegen Klimawandel, sozialen Missständen und Ungerechtigkeiten rum. 

 

Aber es gibt nun mal Richtungen, Bewegungen und Parteien denen ich abgeneigt bin. Und wie ihr ebenfalls wisst, Charme ist mir nicht gegeben. Meist ohne Wertung, benenne ich was ich zu erkennen glaube. 

 

Aber dieser Mann verliert durch diesen Satz auf einen Schlag seine eigene Würdekompetenz. Er nutzt das Leid (das es real schon gab, wie ich weiter unten belegen werde), überspitzt es ins Unrealistische und missbraucht falsche Narrative als Bühne für eine paranoide Show. 

 

Für mich besonders tragisch, Naidoo ist hier nur das Symptom eines Systems, das solche Sätze braucht, um Macht zu generieren oder zu stabilisieren. 

 

"Falsch“ schockiert? 

 

Also noch einmal. Ich müsste schockiert sein. Bin es auch. Nicht, weil ich diesen Satz hören muss, sondern weil ich ihn in der letzten Zeit so oft gehört habe. 

 

Große Politiker erzählen ihn, kleine Möchtegern-Stars plappern ihn nach um wichtig zu sein und altbekannte Schwurbler wollen was? Menschen in Verruf bringen. 

 

Aber warum möchte ich schreien und suche nach Antworten. 

 

Welchen Sinn könnte es haben, unbelegbare Behauptungen zu verbreiten? 

 

Ich selbst kenne den Satz von meiner sozialen Arbeit. Dort hörte ich schon oft. Angehörige verschiedener, oft sogar für Außenstehende wie mich recht ähnlich wirkende

 

Bevölkerungsgruppen, erzählen mir so was seit Jahren voneinander. 

 

Die Vermutung, dass sich jeweils diese da, die andren, an diesem verwerflichem Genuss erfreuen, ist weit verbreitet. Ich habe es schon über Sinti, Roma, Satanisten, Mexikaner, Einwanderer, Fremde im Allgemeinen, Leuten aus östlichen Hemisphären, Leuten aus jeweils anderen Gesellschaftsschichten, Menschen aus entfernteren Ländern und in vielen anderen Fällen gehört.

  

Je nach Hautfarbe und Sprache variiert die Wahrscheinlichkeit, dass eine andere Gruppe Kinder fressen könnte, erheblich. Manche Leute kämen nicht mal auf solche Gedanken, anderen scheint er nur deshalb schon plausibel, weil WIR immer besser sind als die Anderen.

  

Erstaunlicherweise scheint mir, dass sich die Gruppen oft umso härter voneinander abgrenzen, je geringer die Unterschiede sind. 

 

Und wenn die Geschichte von den gefressenen Kindern gerade mal nicht zieht, dann müssen eben die Haustiere herhalten. 

 

"Die fressen eure Hunde und Katzen!" 

 

Ein Narrativ, dass wir erst kürzlich wieder weltweit in den Schlagzeilen hatten. Es bedient exakt dasselbe emotionale Muster. Es ist der Versuch, den "Anderen" so weit zu entmenschlichen, dass er jenseits jeder Empathie steht. Es ist eine kollektive Halluzination - ein moderner Mandela-Effekt: 

 

Wir glauben zu sehen, was wir fürchten sollen. 

 

Meist wird der Hass auf Andere durch teils künstlich institutionalisierte Leitpersonen bewusst als Feindbild aufgebaut. Nicht immer muss ein B-Promi sein. Es reicht jemand mit lauter Stimme und halbwegs überzeigender Rhetorik der es schafft überzeugt zu wirken, wenn er seine "Wahrheit" verkündet. 

 

Warum? Wer profitiert? 

 

Diese Frage lässt sich relativ einfach beantworten. 

 

Mächtige, und solche die es werden wollen. Ganz einfach, weil verängstigte Menschen sich unter strenger Führung sicherer fühlen und eher personenbezogenen Herrschaftsformen wählen. Ganz unter dem Motto, 

 

"Er schreit am lautesten, er muss Recht haben!" 

 

So unsinnig dieses Verhalten scheint, so leicht lässt sich eine evolutionär bedingte Erklärung erkennen. Wir brauchen uns nur in die Zeit zurückzuversetzen als unsere Vorfahren noch in Höhlen lebten. 

 

Die Gefahr für die Gruppe war allgegenwärtig. Bären, Wölfe oder sonstige Jäger machten Platz und Leben streitig.

 

Damit sich nicht die ganze Gruppe in Gefahr begeben musste, erwiess es sich als sinnvoll, wenn das lauteste, aggressivste Wesen der Gruppe die Führung und den Schutz übernahm.

 

Bei vielen Tierarten, z.B. bei Wölfen oder Gorillas ist das ein Männchen. (Das ist jedoch nicht zwingend so. Hyänen beispielsweise sind matriarchalisch organisiert.) 

 

Das heißt, egal ob Wölfe, Hirsche oder Gorillas, jeweils das stärkste, aggressivste, aber gerade bei Humanoiden nicht immer das sozialste Mitglied der Gruppe, übernimmt Führung, Verantwortung und Risiko und genießt dafür besondere Privilegien. 

 

Machterhaltung durch Spaltung. 

 

Das funktioniert aber nur so lange, wie Gefahr von außen droht. Wenn aber keine Gefahr droht, ist guter Rat teuer, um die elitäre Machtstellung aufrecht erhalten zu können. Genau dann sind zur Machterhaltung Feindbilder notwendig um soziale Gruppen an eine Führungspersönlichkeiten und Gewalteliten zu binden. 

 

Das ist der Moment, in dem aus der Frage, ob eine Suppe mehr Salz oder mehr Pfeffer braucht, ob Rind oder Schwein besser ist, oder welche Kleidung innerhalb einer Gruppe akzeptiert wird, eine Grundsatzentscheidung. Anhand dieser entscheidet sich, ob wir einer Gruppe angehören, oder ob wir als Gefahr verortet werden.

 

Damit ein Feindbild wirken kann, muss es "Schlüsselängste" triggern. Je weniger über die "Bedrohung" von außen bekannt ist, umso schneller und einfacher wirken unbewiesene Behauptungen.

  

Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, dass es auch hierfür fest etablierte Regeln gibt die z.B. in dem Weltklassiker "Farm der Tiere" aufs eindringlichste veranschaulicht werden. 

 

In diesem Meisterwerk wird sehr deutlich demonstriert, wie Gruppen durch den Aufbau von Feindbildern manipuliert werden können. Dadurch dass sie die Bedrohung von innen, die zur Machtstabilisation von den Gewalteliten etabliert wird, nicht mehr in der Verhältnismäßigkeit wahrnehmen können, sind sie ihren Herschern vollständig ausgeliefert. 

 

Wichtig ist hier besonders, dass das Feindbild innerhalb der Gruppe zuerst den Gutmütigsten oder den Schwächsten und somit zur Gegenwehr Unfähigsten, angreift. Das sind sehr oft Frauen. 

 

Die Betrachtung von Machtstrukturen innerhalb menschlicher Gesellschaften zeigt häufig, dass wer die Frauen kontrolliert, die gesamte Gruppe leichter steuern kann. Das beweist sich in kleineren Gemeinschaften wie Sekten ebenso wie in Staatengemeinschaften. (Außerhalb einer Gruppe genügen ausreichend auffallende

 

Unterscheidungsmerkmale, wie Kleidung, Sitten, Gebräuche oder Religionen. Auch die unbewiesene Drohung, "die wollen" oder "haben etwas das uns gehört" oder "Bedrohen uns" weil wir etwas haben das sie wollen, und durch Handel nicht erlangen können, um das Gegnerbild zu etablieren und zu festigen. 

 

Wenn die "feindliche" Gruppe aber gar nichts von uns will? 

 

Dann ist die einfachste Möglichkeit um eine Gruppe zu mobilisieren und zu binden, laut zu schreien und Schlüsselängste zu mobilisieren. Hier eignen sich Kinder als Schlüsselfiguren hervorragend. 

 

Kinder dienen biologisch dem Fortbestand der Art und die Weitergabe der Informationen. Darum sind Kinder für praktisch jede Spezies wichtig und über alle Maßen schützenswert. Dieses Prinzip gilt sogar Artübergreifend. Junge Wesen wecken oft durch biologische Merkmale unseren Beschützerinstinkt. 

 

Der Mensch als widersprüchliche Spezies 

 

Aber gerade Menschen scheinen seit jeher ein etwas gespaltenes Verhältnis zu Kindern zu haben. 

 

Durch die lange Zeit, die ein Mensch braucht, um zur vollkommenen Reife und Eigenverantwortlichkeit zu gelangen und das hohe Maß der Sozialisation der Menschen, werden im Tierreich sonst übliche Mechanismen außer Kraft gesetzt. 

 

Das Verhältnis des Menschen zu seinem Nachwuchs ist "kompliziert"

 

Mechanismen die bei Tieren dafür sorgen, dass das Junge von der Mutter zur angemessenen Reife "weggebissen" wird, kommen bei Menschen nicht zu tragen. Im Gegenteil. Jeder der Kinder hat kennt das Gefühl." 

 

Egal wie alt Du wirst, Du wirst immer mein Kind bleiben!" 

 

Dennoch neigt der Mensch, oft in der Hoffnung der Nachwuchs möge sich in zu erhoffender Weise um alte und kranke Eltern kümmern und sorgen dazu, dass wir versuchen unsere Kinder bestmöglich auf ihr künftiges Leben vorzubereiten. 

 

Was tun wir selbst unseren Kindern, mit der Entschuldigung, es sei "nur zu ihrem Besten" alles an? 

 

Das fängt an beim verbittertem und gebrochenem Erwachsenem, der allen Ernstes erklärt: 

 

"Wir haben auch unsere Prügel bekommen. Uns hats ja auch nicht geschadet!". 

 

(Hat es nicht? Wirklich nicht? Gräbt und Quält auch nach Jahren nicht mehr? Der Schmerz? Die Demütigung? Das Unrecht? Längst vergessen?  Wirklich? Na. Dann ist's ja gut!)

 

Lernen ist wichtig. Aber muss es wirklich weh tun? 

 

Lernen ist wichtig! Zweifelsohne! Ich bin ein großer Fan von Lernen. 

 

Aber braucht es dazu: 

  • Schulranzen mit 30 Kilo?
  • wirklich Druck und Gewalt?
  • immer stillsitzen?
  • immer funktionieren? 

Jede andere biologische Spezies lernt spielerisch und in friedlichen Wettkämpfen. Und auch der Mensch nimmt auf diese Weise am Schnellsten und sichersten Informationen auf. (Das wird wohl Thema eines nächsten Blogs werden.) 

 

Wir Menschen aber haben vielfältige Möglichkeiten gefunden unseren Nachwuchs unter dem Vorwand nur das Beste zu wollen, zu quälen. 

 

Ob Pausenbrote die mit Nutella bestrichen sind und Süße Snacks für die Pause, und dann wundern warum die schulischen Leistungen vom Zuckerschock aufgefressen werden und das Kind immer fetter wird? Strafe bis hin zur Gewalt, wenn die Noten nicht passen sind auch heute noch nicht ausgerottet, wie Freizeitentzug und latenter Leistungsdruck in der wichtigsten Lernzeit des Lebens! 

 

Kindesmissbrauch, Misshandlung und Kinderehe sind auch soziologische Eigenheiten der Menschheit, die wir bei den meisten anderen Spezies dieser Erde vergeblich suchen werden. 

 

Egal was wir unseren Kindern antun. Das Kinder getötet werden, trägt einen kulturübergreifenden Makel in sich, der kaum zu überbieten ist. 

 

Trotzdem kam es im Laufe der Geschichte immer wieder vor und wird bereits in der Bibel, als eines der ältesten historischen Dokumente der Menschheit, immer wieder erwähnt! 

 

So lässt König Herodes lässt laut Matthäusevangelium alle kleinen Jungen in Bethlehem töten, um Macht zu sichern.  Aber Herodes ist kein Heiliger, sondern ein Tyrann. 

 

Aus heutiger Sicht schlimmer ist, das Abraham seinen Sohn Issak töten wollte, um einem mächtigem Gott zu gefallen. Schon hier zeigt sich die Bereitschaft des Menschen, das Liebste einer Ideologie zu opfern. 

 

Oder Exodus 4,24–26, wo Gott Mose töten will, und Zippora, seine Frau, ihn nur durch die Beschneidung ihres Sohnes und damit der symbolischen Opferung, (die aber bei genauerer Betrachtung durchaus praktische und Hygienische Gründe hat), retten kann. 

 

Dennoch! Stellt euch das heute einmal vor! 

Die Mutter nimmt eines Tages ein Küchenmesser und operiert das Kind. Ohne die geringsten hygienischen Vorsichtsmaßnahmen! Was mit dieser Frau heute geschähe, brauchen wir wohl nicht diskutieren. 

 

Aber halt...  

Das passiert ja heut noch mit tausenden Mädchen. Und es ist nicht immer ein Küchenmesser. Manchmal ist es nur eine Glasscherbe. Ohne Betäubung. Und manche sterben, verbluten daran. Ist ja immerhin eine Teilamputation! (Aber. Zumindest werden diese Mädchen nicht gegessen... also, auch andere Geschichte.) 

 

Über die Jahrhunderte gibt es zahlreiche Belege für historische Kindstötungen und Aussetzungen. 

 

So war in der römische Antike die Aussetzung von Neugeborenen nicht unüblich. Der Familienvater (pater familias) hatte das Recht, über Leben und Tod eines Neugeborenen zu entscheiden. Kinder konnten ausgesetzt werden, wenn sie krank, unerwünscht oder „nicht passend“ waren. Dieses Recht hieß potestas vitae necisque.

  

Manche dieser ausgesetzten Kinder hatten das Glück von Fremden als Kindestatt oder Sklave aufgenommen zu werden, aber der Tod der Kinder wurde als sozial anerkannte Möglichkeit der Geburtenkontrolle akzeptiert. 

 

Infantizid in gibt es in vielen Kulturen 

 

Kindstötung (Infantizid) ist historisch in vielen Gesellschaften dokumentiert. Meist ist Armut, sozialer Druck oder patriarchalen Strukturen der Grund. Zumeist entstehen Handlungen durch soziale Druck und entsteht und Verzweiflungstaten oder sogar gesetzlich vorgeschrieben. (Auswirkungen von Geburtenkontrolle die überwiegend männliche Nachkommen als Alterssicherung favorisiert wurden bereits in dem Blog "Der Tag, an dem mir die Luft wegblieb: Warum Geburtenförderung trotz Überbevölkerung ein heikles Thema ist (https://www.coaching-gabriele-tiefenthaler.com/2025/07/11/der-tag-an-dem-mir-die-luft-wegblieb-warum-geburtenf%C3%B6rderung-trotz-%C3%BCberbev%C3%B6lkerung-ein-heikles-thema-ist/), behandelt. 

 

Die Vorstellungen mancher Politiker, man müsse Abtreibung verbieten, weil man Abtreibungen, nach dem Motto "nimm zwei zum Preis von einer, weil´s so Spaß macht" beworben werden könnten, entstammt einem offensichtlichem Mangel an Würde- und Leidenskompetenz, oder schlicht der Unfähigkeit sich in die tiefen evolutionär verankerten Bindungsgefühle einer Mutter zu dem in ihr heranwachsendem Organismus hineinzufühlen.

 

In manchen Kulturen ist das Konzept, dass auch Frauen bewusste, empfindungsfähige, selbstverantwortliche Wesen sind, noch immer nicht vollständig etabliert. Natürlich gab es auch Kulturen, in denen Kinderopfer Teil religiöser Rituale waren. 

 

Dennoch besteht immer noch ein Unterschied, zwischen Kinder töten und Kinder fressen. 

 

Das Menschen in größter Not vor Kannibalismus nicht zurückschrecken ist nichts Neues.  Aber das das Grauen so schrecklich war, dass selbst Kindstötung und Verzehr kein Tabu mehr darstellt, darüber gibt es in der Historie vergleichsweise wenige Berichte, wenn aber, so schockieren sie meist umso mehr. Wie im Bericht über die Belagerung von Akkon (1189–1191). 

 

Einerseits die moslemischen Angreifer, andererseits Kreuzritter die die Burg hielten. Zwischen den Fronten Zivilgesellschaft, flüchtende Bauern und "Landvolk". 

 

Während dieser langwierigen Belagerung litten die Eingeschlossenen unter Hunger, Krankheit und Gewalt. Laut historischen Aufzeichnungen waren Frauen, die gebaren, besonders schutzlos. 

 

Ihre Neugeborenen   wurden ihnen angeblich bereits unmittelbar nach der Geburt entrissen um verzehrt zu werden. 

 

Das hier sind brutale Fakten der Menschlichkeit 

 

Historische Dokumente belegen, wozu Menschen fähig sind. Diese Dokumente zu leugnen, zu zensieren oder zu verbrennen lässt nur die Wahrheit, nicht aber menschliche Eigenheiten verschwinden. Nicht die Dokumente die Belegen sind das Übel. Sie zeigen nur, wozu Menschen fähig sind, wenn Macht, Ideologie oder Angst sie antreiben. 

 

Aber all dies zeigt, dass „Unschuld“ in der menschlichen Entwicklung kein Naturzustand ist, sondern etwas, das gepflegt, geschützt, erarbeitet werden muss. Und nur in einem zivilisiertem und friedlichem Umfeld möglich ist. 

 

Bei genauerer Betrachtung kristallisiert sich für mich heraus, dass „Grauen“ oft nicht aus Monstern, sondern aus ganz normalen Menschen in abnormalen Systemen erwächst. 

 

Vom Mittelalter bis Neuzeit – Kindstötung aus Verzweiflung 

 

Viele dokumentierte Fälle betreffen Frauen, die aus sozialer Not oder Angst vor Schande handelten. Moderne Fälle zeigen, dass auch Überforderung ein häufiges Motiv ist. 

 

Fakt ist aber, egal welche Hautfarbe so ein Mensch hat, wie fremd er scheinen mag. Es gibt Hinweise darauf, dass die Liebe zu Kindern und das Bedürfnis sich um sie zu sorgen, speziesübergreifend, verankert ist. 

 

Wer behauptet, andere Leute würden Kinder essen, möchte mit diesem Argument andere Menschen entmenschlichen und damit jedes Unrecht das man ihnen zufügt, rechtfertigen.

 

Seit Jahrhunderten ein beliebtes Mittel in den verschiedensten Bereichen, ob Diktaturen, Sekten und allgemein Systemen, in denen Veto nahe Null geht. (Veto-Schwelle). 

 

Das System das hinter dieser Technik steht ist einfach und sagt sehr viel über den Anwender aus. 

 

Die neuesten verfügbaren Daten aus den letzten Jahren: 

 

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 24 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren Opfer eines vollendeten Mordes.

 

Für 2022 gab es laut Polizeilicher Kriminalstatistik 146 Kinder unter 14 Jahren, die Opfer von Tötungsdelikten wurden, davon waren 114 unter 6 Jahren. 

 

Diese Zahlen verdeutlichen, dass tragische Fälle von Kindstötungen und Kindesmisshandlungen weiterhin ein ernstes gesellschaftliches Problem sind, auch wenn genaue aktuelle Zahlen für 2026 noch nicht vorliegen. (Wer sich selbst schlau machen will: www.bka.de de.statista.com) 

 

Doch lasst uns nun wieder den Kreis zum eigentlichen Thema schließen. 

 

Wenn die Realität schon so grausam ist, wer könnte charakterlos und unsozial genug sein, um derartige schädliche Narrative verbreiten? 

 

Berühmt und Mächtig, nur wegen eines Minderwertigkeitskomplexes? 

 

Es gibt Hinweise darauf, dass viele Diktatoren und Kriegsherren an Minderwertigkeitskomplex litten. Aber In der Geschichte, die ja meist von Siegern geschrieben wird, werden derartige Personen noch immer als "Kriegsherren" und "Strategen" gepriesen. Trotzdem wurde bei so manchen dieser Persönlichkeiten wurde belegt, dass sie wahrscheinlich an Minderwertigkeitskomplexen durch fehlenden Respekt oder Anerkennung von Vater oder Mutter litten. 

 

(Ob Ähnlichkeiten zu heute lebenden berühmten Personen rein zufällig sind, kann ich nicht belegen.) 

 

Psychologische Perspektive 

 

Minderwertigkeitskomplexe entstehen oft aus frühen Kindheitserfahrungen, etwa fehlender Anerkennung, emotionaler Vernachlässigung oder strenger Erziehung. 

 

Solche Erfahrungen können das Selbstbild nachhaltig prägen.

 

In der Psychologie wird angenommen, dass manche Persönlichkeiten, die später Macht und Kontrolle anstreben, durch innere Unsicherheiten oder ungelöste Konflikte motiviert sind, sich über Macht zu definieren.

  

Historische und biografische Hinweise:  

  • Adolf Hitler: Sein Verhältnis zum Vater war schwierig, der als autoritär galt. Manche Biografen sehen darin eine Ursache für Hitlers späteren Drang nach Kontrolle und Anerkennung. 
  • Joseph Stalin: Wuchs in einem autoritären, oft gewalttätigen Elternhaus auf. Sein schwieriges Verhältnis zum Vater und die harte Erziehung könnten zu seinem Misstrauen und seiner Härte beigetragen haben. 
  • Napoleon Bonaparte: Auch er hatte eine strenge, aber liebevolle Mutter und einen distanzierten Vater. Manche Historiker sehen in seiner Herkunft von einer kleineren Insel und seinem Ehrgeiz einen Auslöser für seinen Machtanspruch. 

(Die These, dass fehlender Respekt von Eltern häufig zu diktatorischem Verhalten führt, ist bisher eher eine Hypothese mit Einzelfallbelegen als eine gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis.)

 

Dennoch gibt es laut Forschung Hinweise, dass etwa jede achte Führungskraft ausgeprägte psychopathische Merkmale zeigt. Also mit rund 12–13 %, deutlich mehr als in der Allgemeinbevölkerung. Diese Zahl stammt aus psychologischen Untersuchungen zu „Corporate Psychopathy“, die zeigen, dass bestimmte Macht‑ und Wettbewerbskontexte Menschen mit solchen Persönlichkeitszügen besonders anziehen oder begünstigen. 

 

Es gibt also Hinweise darauf, dass schwierige familiäre Verhältnisse und möglicherweise Minderwertigkeitsgefühle bei einigen Diktatoren eine Rolle spielten. Diese Faktoren können psychologisch Gründe dafür sein, warum manche Menschen nach extremer Macht streben. Doch die Geschichte zeigt, dass Machtstreben und diktatorisches Verhalten multifaktoriell sind und nicht allein auf familiäre Ursachen reduziert werden können. 

 

Und nun ist der Moment in dem meine KI mir erzählen würde: "Jetzt wirds spannend!" 

 

Wir haben nur sehr wenige, dafür aber gravierende Hinweise darauf, dass diejenigen, die am lautesten 'Monster' schreien, oft versuchen, das Kind in sich selbst zum Schweigen zu bringen, das nie geschützt wurde?" 

 

Nachdem ich nun all das und einiges mehr weiß, stellt sich mir die Frage: 

 

Wie können wir uns als Bevölkerung davor schützen Menschen, denen wir bei gründlicher Überlegung und ausreichender Recherche aufgrund charakterlicher Mängel NIE die Verantwortung über uns, unsere Kinder und unser Geld lassen würden, auf den Leim zu gehen? 

 

Wie können wir verhindern, dass wir Menschen die Macht überlassen, denen wir nicht mal unsere Topfpflanzen anvertrauen würden? 

 

Die mögliche Lösung hört sich wie so oft, einfach an und ist aber nur langfristig umsetzbar: 

 

Die Veto-Pflicht (Radikale Eigenverantwortung): 

 

Wir müssen lernen, dass Lautstärke kein Indikator für Kompetenz ist, sondern oft für ein „leeres Gefäß“. 

 

Ein Schutzmechanismus wäre die gesellschaftliche Etablierung des Zweifels als Signal, dass das Bewusstsein hochfährt. Wenn eine Behauptung eine Schlüsselangst triggert: Atmen. Pause machen (wie in der Musik).  Hinterfragen, recherchieren, Veto einlegen. 

 

Transparenz der Frequenzen: 

 

Wir müssen die „Sprache der Macht“ als das entlarven, was sie ist: Datenverarbeitung zur Manipulation. Wenn wir verstehen, dass das „Kinderfresser“-Narrativ ein uralter Algorithmus ist, verliert er seinen Schrecken. Wir müssen die Muster erkennen, bevor wir die Emotion fühlen. 

 

Die Prüfung der Güte/Qualität:

  

Bevor wir jemandem folgen, sollten wir nicht fragen: „Was verspricht er mir zu geben?“,sondern: 

 

„Wie behandelt er diejenigen, die ihm nichts nützen können?“ 

 

Wer die Schwächsten (Frauen, Kinder, Fremde) als Feindbild nutzt, hat die Prüfung der Güte bereits nicht bestanden. 

 

Wir schützen uns nicht durch noch lauteres Schreien. Wir schützen uns durch Güte (Qualität) als Systemerhalt. 

 

Wenn wir anfangen, Führungspersönlichkeiten nicht nach ihrer Fähigkeit zu bewerten Feinde zu markieren, sondern nach ihrer Fähigkeit, das Veto-Recht des Schwächsten zu achten, dann entziehen wir den "Kinderfresser"-Erzählungen den Nährboden. 

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