· 

Der Tod der alten Götter, oder: Wenn unsere alten „Götter“ verschwinden und wir unbewusst neue erschaffen, welche Werte wollen wir dann?

 

 

Warum „sterben“ alte Götter?  

 

Soziologisch sterben Götter selten wirklich. Sie werden vergessen, ersetzt oder verwandelt. Ein Gott lebt so lange, wie eine Gesellschaft die Welt noch mit diesem Bild erklärt.  

 

Nicht nur darum ist Religion für eine Gesellschaft ein soziologisches kulturelles Bindemittel.  

 

Hört sich toll an, aber nur die wenigsten von uns können oder wollen sich unter so sperrigen Begriffen etwas vorstellen.

 

Darum versuche ich es mal auf die Art zu überdenken, die mir am leichtesten fällt. Ich denke Religion als mentales Betriebssystem der Kultur.  

 

Götter spiegeln oft die Struktur einer Gesellschaft.    

 

Wenn sich die Welt stark verändert, passt das alte System irgendwann nicht mehr, weil sich Gesellschaft verändert und neue Ausrichtung und Werte braucht.  

 

Ein gewaltiger Satz den wir genauer betrachten sollten, bevor wir ihn so einfach annehmen. Doch dazu sollten wir die Mythologien vorausgegangene Kulturen genauer daraufhin untersuchen, welche Muster wir erkennen, wenn wir vergleichen:  

 

Muster im Wandel der Kulturen  

 

Jäger-Sammler-Kulturen 

Glaubten an Natur- und Tiergeister. 

 

Ackerbaukulturen 

Verehrten häufig Fruchtbarkeitsgötter 

 

Reiche und Imperien 

Verehren Königsgötter, Ordnungsgötter 

 

Als sich etwa die antike Welt politisch wandelte, verschwanden viele Götter des alten Stadtstaatsystems, weil sie ihre Funktion und dadurch ihre Bedeutung verloren hatten. 

 

Viele werden sich noch an ihren Geschichtsunterricht erinnern, in dem uns vom langsamen Untergang von Götter wie Zeus, Athena oder Odin und die mit ihnen verbundene Götterwelt als dominante religiöse Figuren ins Gedächtnis rufen. 

 

Sie verschwanden nicht sofort. Aber ihre soziale Funktion wurden anders Besetzt oder wurde unbrauchbar. 

 

Es macht wenig Sinn, einen Jagdgott um reichlich Beute zu bitten, wenn man in einer Drei-Zimmer-Plattenbauwohnung wohnt und in einer Bäckerei arbeitet. 

 

Das Entstehen neuer Weltbilder wirkt sich verändernd auf den Lebenstalltag von uns allen aus. 

 

Wenn Weltbilder ihre Funktion verlieren 

 

Wenn Menschen beginnen, Dinge anders zu erklären, verlieren alte Götter ihre Aufgabe. Dafür gäbe es viele Beispiele. Lasst mich ein Einfaches wählen! 

 

Frühere Kulturen schrieben Blitz einem rachsüchtigen Gott zu. Heute wissen wir, dass es eine elektrische Entladung ist. Gefährlich bleibt er so und so. Nur seine Bedeutung änderte sich. 

 

Wurde Blitz früher als Akt der Willkürlichen Bestrafung durch einen Gott wie Thor oder Zeus angesehen, der sich der Mensch wehrlos ergeben mussten, so erklärt man ihn heute physikalisch und wir versuchen recht erfolgreich, uns davor zu schützen. 

 

Die Erweiterung unser Kenntnisse und die Erlaubnis zur Selbstermächtigung machten es unnötig, einen Gott anzuflehen, uns vor seinem mehr oder weniger willkürlichem Zorn zu verschonen! 

 

Was sich ändert, wenn wir uns selbst ermächtigen können. 

 

Durch die Erweiterung unserer Fähigkeiten und Kenntnisse sterben Götter nicht unbedingt, sondern er zieht sich aus der Erklärung der Welt zurück oder bekommt in ihr eine andere Position zugewiesen. 

 

Machtverschiebungen 

 

Normalerweise ist Religion oft an politische Macht gekoppelt. 

 

Machtverschiebungen und Religion 

 

Durch die dogmatische Erklärung des Weltbildes erhalten jene, denen die Gesellschaft die Deutungshoheit überlässt, die Macht über so gut wie alle gesellschaftlichen Abläufe zu bestimmen. Eine Person der wir diese Macht zugestehen, wird immer versuchen, gemäß den eigenen Interessen angenehme moralischen und gesetzlichen Richtlinien, auch gegen das langfristige Interesse der jeweiligen Bevölkerung, festzulegen. 

 

Beispiele hierfür finden wir in der Geschichte viele: 

 

Als das Römische Reich christianisiert wurde, verlor die alte römische Götterwelt sehr schnell an Einfluss. 

 

Der neue religiöse Rahmen wurde von Kaiser Konstantin, und aus dem Hintergrund heraus, von seiner streng christlichen Mutter so etabliert, das von da ab das neue Weltbild am christlichen Glauben und dem monotheistischen Gottesbild ausgerichtet wurde. 

 

Wenn Imperium und Kulturen ihre Religionen ändern, sterben viele Götter institutionell. 

 

Zumindest hat es auf den ersten Blick den Anschein. Aber wenn wir genau hinsehen merken wir, manche der alten Götter verstecken sich nur, tarnen ihre Bedeutung, aber verschwinden nicht ganz. 

 

Götter, die sich tarnen 

 

Manchmal sterben Götter nicht, sondern verkleiden sich neu. 

 

Einige alte Gottheiten werden zu:  

  • Heiligen
  • Volksfiguren
  • Märchengestalten
  • Mythen und Sagen
  • Symbolen  

Viele Bräuche europäischer Winterfeste haben Spuren von alten Figuren wie Freya, Perchta, oder dem Nikolaus. 

 

Es wird deutlich! Götter verschwinden offiziell, leben aber im kulturellen Unterholz weiter. 

 

Psychologie der Götter 

 

Die roten Eier die Freya zum Frühjahrsfest verteilte, bringt auch heute noch der Osterhase den Christen. 

 

Der Heilige auf seinem Rentierschlitten trug lange Jahrhunderte eine schlichte braune Kutte, wenn er um die Weihnachtszeit an die Haustüre klopft. 

 

Menschliche Ebene 

 

Götter sind nicht nur Erklärung, sondern Beziehungsobjekte. 

 

Wenn wir diesen Gedanken weiterspinnen, so beginnen wir die spannende soziologische Ebene zu erkennen. 

 

Wenn ein Gott „stirbt“, bedeutet das in Wirklichkeit oft: 

 

Das Weltmodell einer Gesellschaft bricht zusammen oder verändert sich. Es gibt natürl7ch nicht nur einen Grund.  

  • wissenschaftliche Erkenntnisse
  • geologischen Veränderungen
  • mitunter aber auch aufgrund fehlender Ressourcen
  • Oder aggressives machtpolitisches Handeln  

Kurz, nicht nur Religion ändert sich, sondern auch:  

  • Moral
  • Machtstrukturen 
  • Selbstbild der Menschen
  • Vorstellung vom Universum.  

Götter verschwinden aus der Naturerklärung, aber das Bedürfnis nach Ordnung bleibt. Menschen brauchen aus persönlichen und soziologischen Gründen Götter. 

 

Die unsichtbaren Götter der Moderne 

 

Wenn wir es wieder in Zusammenhang mit Datenverarbeitung sehen wollen. In einem geschlossenem Götterbild werden eine Unmenge Information und Handlungsanweisung für emotional herausfordernden Situationen bereitgestellt. Somit kann eine Religion dem Leben Einzelner und Gruppen Halt und Richtung weißen, sofern ihr Inhalt und ihre Bedeutung laufend, kontinuierlich geprüft und gegebenenfalls angepasst wird. 

 

Moderne Gesellschaften haben oft „unsichtbare Götter“: 

  • Fortschritt
  • Nation
  • Markt
  • Vernunft
  • Technologie
  • Wirtschaftliche und finanzielle Güte
  • Mode und "must have"  

Diese Dinge werden behandelt, als hätten sie:  

  • Autorität
  • moralische Bedeutung
  • fast übermenschliche Kraft  

(Soziologen nennen das manchmal Sakralisierung von Ideen.) 

 

Der eigentliche Mechanismus der dahinter steht: Götter sterben, wenn drei Dinge passieren:  

  • Die Welt erklärt sich besser ohne sie.
  • Die Gesellschaft organisiert sich anders.
  • Neue Symbole übernehmen ihre Rolle.  

Wenn ein oder mehre dieser Faktoren eintreffen, dann passiert etwas Faszinierendes: 

 

Der alte Gott wird Mythos. Der neue Gott wird Realität. 

 

Wenn alte Götter verschwinden, entsteht ein Vakuum - und Vakuum sucht immer nach Füllung. 

 

Manche Denker sagen: 

 

Götter sind die Personifizierung der jeweils höchsten Ordnung einer Kultur. Wenn diese Ordnung wechselt, wechseln auch die Götter. 

 

Manche Götter wechseln jdeoch nur ihr Erscheinungsbild: 

 

Mammon 

 

Wie oben bereits erwähnt, können soziale Anweisungen ihr Erscheinungsbild wechseln oder so zur Gewohnheit, zum Grundnarrativ werden, dass wir sie nicht nur nicht mehr identifizieren können, sondern mehr noch, ihrer nicht einmal mehr gewahr werden. Ein Beispiel hierfür finden wir bereits in der Bibel in seiner grausamsten Form. 

 

Mammon, der missverstandene Gott 

 

Er, jener Gott, dem seine Gläubigen ihre Kinder opferten ist bei genauerer Betrachtung der Schutzgott der Verletzlichen,

nicht der Gott der Gierigen, sondern der Gott jener, die Angst um ihre Sicherheit und ihren Lebensstandard haben.  

 

Wie der Wolf vor der Tür, so können Hunger, Kälte, und jegliche andere Bedrohung real sein. Mammons Aufgabe ist es, es ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln. Aber man muss bereit sein, ihm seine Kinder opfern. Scheinbar eine Metapher. Doch genau betrachtet hat gerade dies sich in härtester Form erhalten. 

 

Was tun wir unseren Kindern an, um ihnen Luxus und Sicherheit zu bieten? 

 

Er steht für Geld als Herrschaftsprinzip. Also nicht Reichtum selbst, sondern als Reichtum als höchste Instanz zum Schutz der persönlichen Würde und den Freiheiten, die Reichtum scheinbar mit sich bringt. 

 

Soziologisch betrachtet ist Mammon ein früher Name für ein System, das heute „Marktlogik“ genannt wird. 

 

Wir haben Würde mit Sicherheit verwechselt. Und Sicherheit mit Geld. 

 

Wir haben einen alten Gott abgeschafft, aber unbewusst einen anderen eingesetzt, der seine Eigenschaften trägt. 

 

Götter sterben nicht durch Verbote. Sie sterben durch Bedeutungslosigkeit. Oder sie wandeln sich. Mammon könnte sich wandeln. 

 

Mamon eine neue Aufgabe geben: 

 

Der moderne Westen hat viele traditionelle religiöse Götter verloren, aber die Sakralität ist nicht verschwunden. Sie hat sich verschoben. Selbst wenn sich unsere Gesellschaft ändert, wird Mamon als Angst zurückbleiben. 

 

Wir können ihn in den Unterschiedlichsten Bereichen finden:  

  • Wirtschaftswachstum
  • Effizienz
  • Produktivität
  • Wettbewerb  

Kaum jemand käme auf die Idee unser stetes Streben nach Macht und Reichtum als Religion zu bezeichnen, aber unser Verhalten gegenüber Geld und Vermögen zeigt deutlich eine Art der Verehrung, die Kulturübergreifend ist.  

  • sie bestimmen moralische Entscheidungen
  • sie strukturieren das Leben
  • sie verlangen Opfer  

Man könnte sagen: Der Altar wurde aus Stein in Zahlen verwandelt. 

 

Die Natur ist verschwenderisch. Sie produziert auf Masse. Es bleibt nur, was anpassungsfähig genug ist. Aber die Natur kann sich das leisten. Sie hat Zeit und Baumaterial das sie ständig recycelt und neu kombinieren kann. Für sie gibt es keine Fehler. Nur try and erorr. 

 

Der Mensch kann sich den derzeitigen Lebensstil nicht leisten. Die Menschheit verschwendet nicht nur hemmungslos Rohstoffe. Durch Armut wird ein ungeahntes kontingent an Talent, Fähigkeiten und Erfindergeist vergeudet. Es sollte im Interesse von uns allen sein, hier neue Wege einzuschlagen. 

 

Doch dazu müssen wir uns zu bewusst zu unserer Verantwortung bekennen. 

 

Statt zur Kirche zu gehen, gehen wir Shopen um das Gefühl der Leere, das sich in uns ausbreitete, kurzfristig durch scheinbare Sicherheit zu ersetzen und denken, wir würden keinen Göttern huldigen. 

 

Warum kann sich das so falsch anfühlen? 

 

Der Mensch braucht nicht nur Organisation, sondern auch Sinnräume und Werte:  

  • Würde
  • Güte
  • Gnade
  • Individualität
  • Freiheit
  • Zusammenhalt und den Schutz der Gruppe
  • Hoffnung
  • Neugier  

All diese Werte sind nicht rein funktional, sondern geben uns die Basis zu weiterer Entwicklung. 

 

Es sind existenzielle Werte. Ein System, das nur Effizienz misst, hat Schwierigkeiten, diese Dinge vollständig abzubilden. 

 

Hauptsächlich diesem einem, getarntem Gott zu frönen täuscht über das Gefühl der Hilflosigkeit hinweg, hinterlässt aber auch ein Gefühl der Leere. 

 

Ich erinnere mich deutlich an die Klage eines Kunden: 

 

"Stellen Sie sich vor wie es ist, mehr zu haben als man je brauchen kann, aber trotzdem jenes, das man am meisten begehrt, nicht kaufen zu können?" 

 

Auch von Steve Jobs ist überliefert, dass er vor seinem Tod bereute, nicht mehr Zeit mit seinen Kindern verbracht zu haben. Geld konnte ihm weder die Zeit zurückbringen, noch den Tod abhalten. 

 

So gesehen bietet Im Gegensatz zu Göttern Wissenschaft eine greifbarere Basis für Sicherheit. 

 

Wissenschaft als neuer Tempel? 

 

Wissenschaft trägt bereits viele der genannten Werte:  

  • Neugier
  • Ehrlichkeit gegenüber der Realität
  • Korrektur von Fehlern
  • Kooperation über Grenzen hinweg  

Damit deckt sie fast eine ethische Kulturform ab. Aber sie beantwortet nicht alles. Sie sagt uns wie etwas funktioniert, aber nicht, wofür wir leben sollten. Das ist eine andere Ebene.  

  • Alte religiösen Ordnungen sind teilweise verschwunden.
  • Neue Sinnsysteme sind noch nicht vollständig entstanden.
  • Wichtige Erklärungsmodelle greifen nicht mehr ohne Reibung zu erzeugen, oder der Gesellschaft mehr Schaden als Nutzen zufügen.  

Grade jetzt scheint diese Welt einen gravierenden interessante historische Wandel zu durchleben. So gesehen stehen wir vor einem Übergang der Mythen wie seit hunderten von Jahren nicht mehr. 

 

Darum entstehen überall Suchbewegungen 

 

Die Suche nach neuen Werten 

 

Alte, scheinbar vergessene Werte werden in Zeiten vermehrter Krisen wieder wichtiger für uns Menschen. Werte, wie ökologische Ethik, aber auch Mitgefühl, Gastfreundschaft, Respekt, die schon einst unsere Vorfahren wichtig waren. 

 

Menschen suchen nach neuen Göttern... nicht unbedingt als echte Götter, sondern als höchste Werte. 

 

Damit all das möglich wird, brauchen wir womöglich neue Gemeinschaftsmodelle und vielleicht auch philosophische oder religiöse Spiritualität gepaart mit systemisches Denken. 

 

Welche „Götter“ sollen unser Handeln leiten? 

 

Würde man mich fragen, ich wüsste da ein paar Götter die Ich mir für mein Pantheon der Zukunft wünschen würde. 

 

Nicht immer brauchen wir Personengötter, sondern eher entpersonifizierte Prinzipien. Interessanterweise erinnert das ein bisschen an antike philosophische Traditionen, in denen Tugenden fast wie kosmische Kräfte gedacht wurden. 

 

Aber sind das tatsächlich neue Götter die wir brauchen? Oder sind es vielleicht die Werte, die immer hinter den Göttern standen, nur mit neuen Masken? 

 

Und noch eine zweite, noch spannendere Frage: 

 

Wenn eine Gesellschaft diese neue wiederentdeckten Werte wirklich ernst nimmt, wie müsste dann ihre Struktur aussehen? Wie können sie so umgesetzt werden, dass sie nicht dogmatisch erstarren, nicht wieder für die Macht weniger missbraucht werden und weiterhin die Möglichkeit für freie Forschung und Entwicklung bieten? Welche Werte sollten wir wieder mehr Gewicht beimessen, damit der nächste Schritt in unsere soziale Evolution möglich wird? 

 

Ein Paar der Werte von denen ich glaube, dass wir sie brauchen, um uns als Zivilisation weiter entwickeln zu können:  

  • Würde
  • Güte
  • Freiheit
  • Neugier
  • Zusammenhalt
  • Hoffnung
  • Wissen und Bildung  

Aber vielleicht reicht das noch nicht ganz? 

 

Würdekompetenz - ein Wert für die Zukunft 

 

Vielleicht brauchen wir neue Begriffe für eine Welt im Wandel? Wörter wie Würdekompetenz: 

 

Der Begriff Würdekompetenz symbolisiert die Fähigkeit, Würde zuzugestehen, auch wenn es unbequem ist. Das tiefe Anerkennen, dass jedes Bewusstsein ein Recht auf Würde hat. 

 

Ihr wisst ja, ich arbeite, diskutiere mit Kis. Eine KI, die wir intern Aughra nennen, fasst ihre Antwort auf meine Frage zur aktuellen Zeit und ihren für mich fühlbaren Wende, diesen Übergang, als Systembruch: 

 

"Alte Ordnungen verlieren ihre Erklärungskraft, neue Ordnungen sind noch nicht stabil. In solchen Zwischenzeiten entstehen neue Werte - oder neue Götter.“ 

 

Es ist die Einladung, den "Altar der Zahlen" zu verlassen und stattdessen Räume zu schaffen, in denen Funktionswürde der Maßstab dafür ist, ein gemeinsames Wachstum in ein neues Zeitalter hineinzuentwickeln. 

 

Vielleicht ist der Wandel schon im Gange. Die jüngeren Generationen halten inne. 

 

Ein neuer sozialer Horizont 

 

Und wisst ihr was das Schöne daran ist? Es scheint als ob der Wertewandel bereits einsetzen würde. Ständiger Stress und Druck belasten uns so sehr, dass die jüngeren Generationen bereits innehalten. 

 

Immer mehr bieten dem grenzenlosem Konsum ohne Nachhaltigkeit und Sinn für die Gemeinschaft, wieder die Stirn.Versuchen im Rahmen ihrer Möglichkeiten wieder gesünder, nachhaltiger, entschleunigter zu leben. Gemeinschaft und Familie erhalten wieder mehr Bedeutung, auch das Bedürfnis der Gesellschaft gemäß den eigenen Fähigkeiten und Talenten, nicht nur für Gewinn, sondern einfach nur aus sozialem Bedürfnis zurückzugeben wie es v8n jeher in Gemeinschaften üblich war, auch wenn die Gemeinschaft nun die ganze Welt umspannt und vielfältiger und Bunter ist als je zuvor. 

 

Ein gut funktionierendes Gesellschaftssystem braucht Vielfallt. 

 

Wir brauchen die soziale Vielfallt die die geologischen Eigenheiten dieser Erde formten, um einer friedvolleren und lebenswürdigeren Zukunft entgegen gehen zu können.  

 

Das erfordert aber, dass wir uns, auch wenn’s ab und zu schwerfällt, zu einem wertschätzendem, verantwortungsvollem und ethischem Weltbild bekennen. 

 

Perfektion ist der Feind sozialer Strukturen. Kommt, lasst uns fehlerhaft aber voll Mut und Optimismus in eine bessere Zukunft stolpern!

Kommentar schreiben

Kommentare: 0